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Kompromiss nicht um jeden Preis - News zur Umsetzung der STAF-Vorlage

Im Thurgau liegt die kantonale Umsetzung der STAF-Vorlage vor. Die Kantone müssen jetzt, nach dem positiven Volksentscheid vom 19. Mai 2019, die kantonalen Steuergesetzgebungen anpassen. Im Thurgau soll das wichtige Geschäft im August in den Grossen Rat kommen. «News aus Bern» hat sich mit Nationalrat Hansjörg Brunner, Unternehmer und Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, über die Vorlage unterhalten.

Kompromiss nicht um jeden Preis - News zur Umsetzung der  STAF-Vorlage

News aus Bern (NaB): Herr Brunner, Sie haben sich stark für ein JA zur STAF engagiert. Sind Sie jetzt zu zufrieden, wie der Kanton Thurgau das kantonale Steuergesetz an die eidgenössischen Vorgaben anpassen will?

Hansjörg Brunner
: Ja und Nein! Die Abschaffung des Steuerprivilegs für die Holdinggesellschaften war einfach ein Gebot der Zeit. Ich bin froh, hat die Stimmbevölkerung so klar Ja gesagt. Der Kanton Thurgau hat jetzt aber etwas wenig Mut in der Umsetzung.

NaB: Wie meinen Sie das, werden die Unternehmen zu wenig steuerlich entlastet?

Hansjörg Brunner: Die Regierung schlägt vor, den Gewinnsteuersatz von 4,0 auf 2,5 zu senken. Unser Kanton bleibt damit im guten Mittelfeld. Das ist wichtig!  Man darf nicht vergessen, die lokalen Unternehmen haben in den vergangenen 20 Jahren den hohen Steuersatz bezahlt. Es waren im Thurgau nur ganz wenige Firmen, etwas über 400, von insgesamt fast 18 000 Betriebsstätten, die von den Steuerprivilegien profitieren konnten.  Was man jetzt macht ist also kein «Steuergeschenk» an die KMU, sondern einfach eine logische Anpassung.

NaB: Es geht also in die richtige Richtung mit dem Gewinnsteuersatz. Braucht es noch mehr Entlastung für die Betriebe

Hansjörg Brunner: Ich finde es sehr positiv, dass der Kanton bei «Forschung & Entwicklung» einen etwas höheren Abzug zulassen will. Das ist ein international anerkanntes Instrument und es hilft uns, im Wettbewerb zu bestehen.  Um Arbeitsplätze in der Zukunft zu sichern, braucht es Innovation und Mut zum Wandel, auch technologisch. Gut, dass der Thurgau daher nicht nur theoretisch von Innovation in seiner Strategie für den Kanton spricht, sondern auch steuerlich handelt und vorwärts macht.

NaB: Was halten Sie von der Absicht der Regierung, die Steuersenkung mit Ausgleichsmassnahmen im sozialen Bereich zu relativieren.

Hansjörg Brunner: Bei allen steuerlichen Massnahmen zugunsten der Thurgauer Wirtschaft muss man einfach klar sagen: es handelt sich nicht um «Steuergeschenke». Die Wirtschaft - Industrie und KMU - steht vor enormen Herausforderungen. Tagtäglich kann man davon lesen, wie auch in der Schweiz grosse Unternehmen zum Teil massiv Stellen abbauen müssen. Tragen wir daher Sorge zu unseren Betrieben im Thurgau! Sie sind es, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und erhalten.  Wenn Steuerabzüge, zum Beispiel für Krankenkassenprämien, erhöht werden, wie es die Regierung vorschlägt, finde ich das eine gute Sache.

NaB: Das wäre also ein guter Kompromiss?

Hansjörg Brunner: Ja, wenn es dabei bleibt, das heisst, die Bürgerinnen und Bürger mit Steuerabzügen entlastet werden, finde ich das in Ordnung. Aber keinesfalls darf man die Betriebe einseitig mit zusätzlichen Kosten belasten, wie es die Regierung ebenfalls vorschlägt. Es kann doch nicht sein, dass man mit der einen Hand gibt und mit der anderen Hand nimmt. Das wäre dann kein Kompromiss, sondern schlicht und einfach unfair.
Die Steuersenkung kommt zum rechten Zeitpunkt, wir brauchen sie. Ich hoffe, dass im Kanton Thurgau die Vernunft obsiegt und alle mithelfen, eine faire Lösung für Betriebe, Arbeitsplätze und letztlich Wohlstand und Wohlergehen für alle zu finden.

 

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Ich unterstütze Hansjörg Brunner

Viktor Gschwend, Präsident JardinSuisse Thurgau, Kantonsrat FDP, Blumen Gschwend

Grundsolide, offen, klar und kurz, so habe ich Hansjörg Brunner kennengelernt. Das sind nicht nur als Unternehmer gute Eigenschaften. Auch in der Politik sind sie wohltuend. Ich schätze seine Arbeit als Nationalrat daher sehr.
Viktor Gschwend, Präsident JardinSuisse Thurgau, Kantonsrat FDP, Blumen Gschwend
Dani Eugster, Haustechnikunternehmer, Kantonsrat FDP, Haustechnik Eugster Engineering

Ob als Unternehmer, im Kantonsrat, als Präsident des Thurgauer Gewerbes oder heute im Nationalrat: Hansjörg hat die Fähigkeit, Lösungen über Partei- und ideologische Grenzen hinweg zu finden. Solche Begabungen sind in der Politik je länger je mehr nötig.
Dani Eugster, Haustechnikunternehmer, Kantonsrat FDP, Haustechnik Eugster Engineering
In der Politik gibt es viel "Aufgeregtheit". Hansjörg Brunner ist wohltuend anders, nämlich überlegt, besonnen. Das tut unserem Land gut. Ich unterstütze ihn auch deshalb gerne bei den nächsten Wahlen.
Brigitte Kaufmann, Kernteam Komitee, Kantonsrätin FDP
Martin Lörtscher, Präsident ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein

Hansjörg Brunner setzt sich nicht nur für gewerbliche und wirtschaftliche Interessen ein. Für Ihn ist die Entwicklung des Kantons Thurgau und das Wohl aller seiner Bürger einer Herzensangelegenheit.
Martin Lörtscher, Präsident ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein
Carlo Parolari, Rechtsanwalt

Hansjörg Brunner hat sich schon als Kantonsrat immer für ein starkes Thurgauer Gewerbe und eine liberale Wirtschaftspolitik eingesetzt. Er macht das erfolgreich auch in Bern. Deshalb unterstütze ich ihn.
Carlo Parolari, Rechtsanwalt
Bruno Lüscher, Kantonsrat FDP

Gradlinig, konsequent in der Sache, aber trotzdem bereit Kompromisse einzugehen. So habe ich Hansjörg kennen gelernt. Bei aller Ernsthaftigkeit der Politik ist für ihn klar, dass Politik durchaus auch Spass machen darf und soll.
Bruno Lüscher, Kantonsrat FDP
Anders Stokholm, Stadtpräsident Frauenfeld, Kantonsrat FDP

Hansjörg Brunner bringt drei entscheidende Faktoren in die nationale Politik ein: Unternehmerisches Gestalten, Sinn für das Machbare und eine klare Orientierung an dem, was den Menschen in der Schweiz dient.
Anders Stokholm, Stadtpräsident Frauenfeld, Kantonsrat FDP
Cornelia Hasler, Kernteam Komitee, Kantonsrätin FDP

Hansjörg macht sich für die Unternehmen der Schweiz stark und steht den Bürgerinnen und Bürger nahe. Ich schätze ihn als ruhigen und besonnenen Politiker, der keinen Aufwand scheut, wenn er sich für eine Sache einsetzen will.
Cornelia Hasler, Kernteam Komitee, Kantonsrätin FDP
Irma Schatt, Unternehmerin / Leiterin Kinderjodelchörli Tannzapfenland, Urs Schatt Tiefbau GmbH

Hansjörg Brunner ist ein bodenständiger Mensch, der für die Schweizer Wirtschaft einsteht. Seine unkomplizierte offene Art bereichert Politik und Wirtschaft. Wir dürfen uns glücklich schätzen, ihn als Vertretung von uns Gewerblern in Bern zu haben.
Irma Schatt, Unternehmerin / Leiterin Kinderjodelchörli Tannzapfenland, Urs Schatt Tiefbau GmbH
Peter Zweidler, Kernteam Komitee, Geschäftsführer

Durch seine Offenheit und Nähe gelingt es Hansjörg Brunner immer wieder, Vertrauen zu schaffen. Je länger je mehr brauchen wir seine klare Linie, sein offenes Ohr und sein Verständnis für die Werte, die unser Land erfolgreich in die Zukunft bringen.
Peter Zweidler, Kernteam Komitee, Geschäftsführer
Roland Manser, Kantonsrat FDP, Unternehmer

Hansjörg Brunner setzt sich für Gewerbe und Industrie ein. Offen, klar, zielorientiert und über Parteigrenzen hinaus arbeitet und politisiert Hansjörg. Solche Politiker brauchen wir in Bern und deshalb unterstütze ich Hansjörg Brunner.
Roland Manser, Kantonsrat FDP, Unternehmer
Heinz Wendel, Ehrenmitglied Thurgauer Gewerbeverband

Ich kenne Hansjörg Brunner seit vielen Jahren. Immer hat er mich durch seine bodenständige und klare und aufgeschlossene Art beeindruckt. Ein Thurgauer durch und durch!
Heinz Wendel, Ehrenmitglied Thurgauer Gewerbeverband
Ein Treffen mit Hansjörg Brunner

11. Juni 2018

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